Insightopia kommt bald an deinen Tisch

Servus beinand 🦋
Ihr sitzt zu fünft am Tisch, die Handys liegen daneben, und irgendwie redet trotzdem keiner über das, was zählt. Kennst du das?
Insightopia ist das Gegenmittel. Ein kooperatives Reflexionsspiel, das echte Gespräche zurückbringt. Die Deep Dives, die sonst nur um drei Uhr nachts oder gar nicht passieren. Entstanden im Therapieraum, mit echten Menschen. Kein Smalltalk, kein Gewinner, keine Betäubung. Nur ihr, ein paar Karten und die Fragen, die ihr euch sonst nicht stellt.
Was du davon hast
Was bleibt, wenn ein Abend Insightopia vorbei ist?
- Ein Gespräch, das nachhallt. Nicht das übliche Wie-geht's, sondern die eine Frage, über die du noch Tage später nachdenkst.
- Eine Nähe, die man nicht planen kann. Menschen, die du gut zu kennen glaubtest, zeigen dir eine neue Seite, und du ihnen.
- Einen blinden Fleck weniger. Das Spiel bringt dich behutsam auf Muster in deinem Leben, die du selbst nicht mehr siehst. Nie belehrend, immer auf Augenhöhe.
- Einen konkreten ersten Schritt. Am Ende steht keine schöne Erkenntnis im Nichts, sondern eine kleine Handlung, die du dir wirklich zutraust.
- Das Gefühl, nicht ohnmächtig zu sein. Statt an der Weltlage zu verzweifeln, findet ihr gemeinsam heraus, wo euer Hebel liegt.
Was Insightopia will:
Hinter dem Spiel steckt eine Ăśberzeugung:
Die großen Krisen unserer Zeit lassen sich nicht allein mit mehr Technologie oder mehr Macht lösen.
Was fehlt, ist eine andere Art von Bewusstsein: neue Antworten, neue Perspektiven, neue Weisen, miteinander in Kontakt zu sein. Genau daran arbeitet Insightopia. Nicht als Vortrag, sondern als Erfahrung. Ihr baut die Bewusstseinselemente, die die moderne Welt gerade braucht, gemeinsam am Tisch auf: spielerisch, konkret und in Verbindung mit den Menschen neben euch.
Insightopia wird gerade fertig illustriert. Wir gehen in eine bewusst begrenzte erste Auflage. Trag dich ein, wenn du dabei sein willst. Es wird jetzt noch nichts abgebucht. Sobald der Druck ansteht, melden wir uns persönlich bei dir mit allen Details zu Zahlung und Versand.
Die Mission dahinter
Wir bauen Insightopia, weil wir glauben, dass echte Veränderung selten am Bildschirm passiert. Sie passiert am Tisch, im Gespräch, in der Stille zwischen zwei Fragen. Insightopia bringt genau das zurück: eine Karte in der Hand, ein Mensch gegenüber, eine Frage, die sich niemand traut, sich selbst zu stellen.
Mehr ĂĽber unsere Mission liest du hier

Was Insightopia ist
Insightopia ist ein kooperatives Reflexionsspiel fĂĽr zwei bis sechs Personen. Jede Karte verbindet einen Kontext mit einer Frage, einem Spielimpuls und einer Vertiefung, dazu ein von Hand gemaltes Bild, das oft mehr sagt als tausend Worte.
Es gibt zwei Arten zu spielen.
- Im freien Spiel genügt ein Abend: auspacken, mischen, loslegen. In zehn Minuten erklärt, funktioniert es auch mit Menschen, die ihr zum ersten Mal trefft, und jedes Spiel wird anders, weil ihr anders seid.
- Die Expedition dagegen ist eine Reise über zwölf Begegnungen, gedacht für feste Gruppen, die es ernst meinen: elf aufeinander aufbauende Ebenen plus ein Abschluss, jede mit eigener Einstimmung und eigenem Thema. Ihr durchlauft gemeinsam einen echten Entwicklungsbogen und begleitet euch dabei, Schritt für Schritt. Aus einem Spieleabend wird eine gemeinsame Geschichte.
Kurz-Facts
Spieler:innen 2–6
Spieldauer 25+ Minuten
Sprache: Deutsch & Englisch
Enthält 33 Karten, Begleitheft
Lieferung voraussichtlich Ende 2026
Die Bilder
Das Herzstück von Insightopia sind seine Bilder. Jede der 33 Karten wird von Miri von Hand in Aquarell gemalt: keine Symbolbilder von der Stange, sondern eigenständige Kunstwerke, die einen Archetyp, eine Stimmung, einen inneren Zustand einfangen. Diese Bilder sind nicht Dekoration, sie sind Spielmechanik. Wenn jemand am Tisch spricht, suchst du aus deinen Karten das Bild, das mitschwingt, und schenkst es der anderen Person als Resonanz. So wird aus Kunst ein Gespräch und aus dem Deck ein Bilderschatz, den man immer wieder neu lesen kann.






Woraus das Spiel gebaut ist:
Insightopia ist kein zusammengewĂĽrfeltes Fragenspiel. Seine Struktur folgt einer klaren Dramaturgie.
Der Spielbogen orientiert sich an Otto Scharmers Theorie U:
- Erkennen der äußeren Welt: die Metakrise, im Deutschen auch treffend Stapelkrise genannt
- Ehrliche Begegnung mit sich selbst: das Schattentor, nach C. G. Jung
- Etwas Neues, das gemeinsam entsteht: die letzte Phase, Insightopia
Das Finale nutzt zusätzlich Arthur Koestlers Prinzip der Bisoziation: Erkenntnis entsteht, wenn Getrenntes plötzlich zusammenschnappt.
Und der gesamte Bogen des Spiels folgt fast eins zu eins der Spirale aus Joanna Macys Active Hope: von der Dankbarkeit ĂĽber das Anerkennen des Schmerzes zu neuem Sehen und zum Handeln.
Quellen:
Jung, C. G. (1968). Aion: Researches into the phenomenology of the self (R. F. C. Hull, Trans.; 2nd ed., Collected Works, Vol. 9, Part 2). Princeton University Press. (Original work published 1951)
Koestler, A. (1964). The act of creation. Hutchinson.
Macy, J., & Johnstone, C. (2022). Active hope: How to face the mess we're in with unexpected resilience and creative power (Rev. ed.). New World Library. (Original work published 2012)
Scharmer, C. O. (2009). Theory U: Leading from the future as it emerges. Berrett-Koehler Publishers.
Wie es entstanden ist

Insightopia ist nicht am ReiĂźbrett entstanden. Es ist im Therapieraum
und im Rahmen eines Ideenwettbewerbs gewachsen. Daniel ist Psychologe und systemischer Therapeut in Ausbildung aus
Rosenheim. Miri ist Malerin und illustriert jede Karte.
Built in the therapy room. With real people.
Vorbestellung
FĂĽr alle, die noch unsicher sind
Noch nicht bereit, dich einzutragen? Kein Problem. In der Playful Passage
erzählen wir, wie Insightopia entsteht, warum wir es bauen und was
systemische Therapie mit einem Kartenspiel zu tun hat. Lies mit, dann
entscheide später.
