n.8 Liebe Erde, kannst du mir deinen Schmerz zeigen?
Vom Spielefest in Wien bis in die norwegische Wildnis: über die ersten Insightopianer da draußen und eine Frage, die man der Natur stellen kann.
Willkommen zurück zu einer neuen Passage, lieber Mensch,
was für wunderbare letzte Tage, Wochen und Momente. Zuallererst möchte ich dir danken. Die Erfahrung auf dem Spielefest in Wien war etwas Besonderes. Es hat mir und Bruno riesigen Spaß gemacht, euch unser Spiel zu zeigen, gemeinsam zu spielen und eine gute Zeit zu haben. Und das Allerschönste ist für mich das Gefühl zu wissen, dass die ersten Insightopianer:innen jetzt draußen in der modernen Welt unterwegs sind und mit ihren Mitmenschen kultivierte, geistanregende Pausen zelebrieren.
Ein paar ankündigende Klarstellungen: Ich arbeite gerade an der Kickstarter-Seite und werde bald eine Art Vorschau-Seite mit euch teilen, über die ihr öffentlich euer Interesse am Spiel zeigen und direkt benachrichtigt werden könnt, sobald die Kampagne live geht. Ich werde also weiterhin Passagen schreiben, in denen ich meine Erkenntnisse aus dem Entwicklungsprozess und Ideen für ein verspieltes Leben teile. Die Kickstarter-Seite ist dann vor allem für den Kauf von Insighttopia, unserem ersten Spiel, gedacht. Die Passage drückt eher den Geist hinter Playtipus aus und ist auf ihre Weise ein wunderbares eigenes Wesen.
Playful Practice 😜: Die Natur spricht in Symbolen, sobald man danach sucht
Die letzten Tage habe ich in der norwegischen Wildnis verbracht, zusammen mit einer inspirierenden Gruppe von Menschen, geleitet von Thoralf und Manuel. Wir fanden Stille und erkundeten, was von unserer Verbindung zur Natur noch übrig war. In vielen Übungen, inspiriert von Theory U und dem Buch Active Hope, sind wir in einen wunderbaren Prozess eingetaucht. Wir haben die Natur gefragt, ob sie uns ihren Schmerz zeigen möchte – und sie hat geantwortet. Ich kann euch die Bilder nicht zeigen, ich kann euch die Orte nicht zeigen, und ich kann das Gefühl, das uns in diesen Momenten bewegt hat, ganz sicher nicht in Worte fassen. Ich möchte euch nur ermutigen, so bald wie möglich rauszugehen, vielleicht sogar jetzt gleich, und euch genau dieser Frage zu widmen: „Liebe Erde, kannst du mir bitte deinen Schmerz zeigen?"
Mit Liebe,
Daniel